The Party of Proletarian Dictatorship

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The Strike Commitee of Samara. Stachkom. The Party of Proletarian Dictatorship. I also went against the new feudalism created by the CPSU. The party of the proletariat should not be the ruling party! PROLETARISM
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Zweites Kommunistisches Manifest" von A.B. Razlazkij (Samara)

 
Kap. III: Die Krise der Arbeiterbewegung
 
Auszuge aus "Zweites Kommunistisches Manifest" der "Partei der Diktatur des Proletariats" Proletarische Diktatur und proletarische Demokratie
 
Ubersetzung des Programms der Partei der Diktatur des Proletariats, so wie es auf der Homepage des Streikkomitees von Samara abgedruckt ist.

 

9-6-98

Übersetzung des Programms der Partei der Diktatur des Proletariats, so wie es auf der Homepage des Streikkomitees von Samara abgedruckt ist.

1. Mitgliedschaft in der Partei

1. Als Mitglied gilt in der Partei jeder, der ihr Programm und Statut anerkennt, der durch seine persönliche Arbeit in einer ihrer Grundorganisationen mitarbeitet und der die Partei mit materiellen Mitteln unterstützt. Die Arbeiter haben in der Partei die entscheidende Stimme. Nicht-Arbeiter haben beratende Stimme.

Das Programm der Partei der Diktatur des Proletariats

Die PDP nimmt von neuem die Fahne des Kampfes des Proletariats um seine Befreiung auf und erklärt:

Ihr endgültiges Ziel ist der Aufbau der klassenlosen kommunistischen Gesellschaft.

Als Hauptmittel, um das Ziel zu erreichen, sieht die Partei die Wiederherstellung der Haupterrungenschaft des Oktober an: der revolutionären Macht der Arbeiterklasse in der Gesellschaft;

die ideologische Grundlage der Partei ist der Marxismus, aber nicht der offizielle, furchtbar entstellte, sondern die wirkliche Lehre von Marx und Lenin über den Sozialismus.

I Theoretischer Teil

"Ohne revolutionäre Theorie gibt es keine revolutionäre Praxis" (Lenin)

1. Sozialismus, Diktatur des Proletariats und Sowjetmacht

Über diese, wie es scheint, einfachen und klaren Fragen herrschen im gesellschaftlichen Bewußtsein eine unglaubliche Verwirrung und Unverständnis. Aber es ist bekannt, daß der Sozialismus eine besondere historische Zeitspanne des Übergangs der Gesellschaft vom Kapitalismus zum Kommunismus, von der Klassengesellschaft zur klassenlosen Gesellschaft ist und daß sein Wesen (Hier fehlt ein Wort auf der Homepage bzw. in der Übertragung) mit einem anderen Begriff bezeichnet werden muß: dem Proletarismus. Das ist nicht die Macht der Partei (auch wenn sie dreimal proletarisch ist); das ist nicht die Macht des Staates, (auch wenn er vom Proletariat kontrolliert wird); das ist nicht die Macht der Führer (auch wenn sie dem Proletariat rückhaltlos ergeben sind), sondern die Macht der Klasse selbst. Die zentrale und örtliche Macht, die politische und wirtschaftliche Macht, die absolute, mit niemand zu teilende Macht.

Der Begriff "Proletarismus" folgt direkt aus der Logik der Geschichte. Als die Herren die Sklavenhalter waren, gab es eine Sklavenhaltergesellschaft. Unter den Feudalherren war es der Feudalismus, unter den Kapitalisten der Kapitalismus. Warum soll nach dem Sieg der sozialistischen, d.h. der proletarischen Revolution, nach der Machtergreifung durch das Proletariat die Gesellschaft, ihre Struktur nicht proletarisch heißen? Natürlich proletarisch! Dadurch haben die reihenweise auftretenden +Erneuerer* des Marxismus künftig keine Möglichkeit, die Arbeiter mit ihrer schönen Lüge von der +über den Klassen stehenden* Macht, dem +Staat des ganzen Volkes* und der +allgemein-demokratischen Macht* zu betrügen.

Das zum ersten.

Zum zweiten. Es ist wichtig, daran zu erinnern, daß auch Lenin die sowjetische Macht nicht anders als die +staatliche Form der Diktatur des Proletariats* definierte, die gefunden worden war durch die revolutionären Massen selbst im Jahre 1905. Denn durch die Räte wurde damals der Wille und die Politik des Proletariats durchgesetzt. So muß es auch auf dem ganzen Weg der Bewegung zu ... (hier fehlen Worte) sein.

Das Proletariat erhob ... und erhebt sich weiter ... auf eine neue Höhe, gerüstet mit seinen unschätzbaren Kenntnissen in den folgenden Schlachten. So dramatisch und auch so unschätzbar ist die ganze Nach-Oktober-Periode.

Wie es erst nach Verlauf einiger Jahrzehnte klar wurde, reichte das Wissen des Proletariats am Anfang des Jahrhunderts darüber, wie die proletarische Gesellschaft aufgebaut und organisiert werden mußte, nicht aus. Es vertraute und glaubte der Partei und übergab ihr die Macht. Darin liegt die hauptsächliche und einzige Ursache der Katastrophe. Man darf die Macht mit niemand teilen.

Ja, die leninsche bolschewistische Partei - das ist ein unübertroffenes Beispiel für den Dienst an der Idee, des Dienstes für das Proletariat. Aber dies war sie bis zu ihrem Machtantritt. Einmal zur regierenden Partei geworden, trug sie sofort in sich den Samen der Entartung.

In der Opposition zum Zarimus und zur Provisorischen Regierung, konnte die Partei nur mit Agitation, Propaganda, der Erklärung ihrer Ideen wirken. Von denen wurden die verwirklicht, die den Massen nahe und verständlich waren, durch die revolutionäre Tätigkeit der Massen selbst. Umgekehrt wurde abgestoßen und abgeschnitten, was unnötig und fehlerhaft war. Es wurde weggehauen durch die Gleichgültigkeit und fehlende Unterstützung unter den Massen. So verwirklichte sich eine wirkliche Klassenkontrolle über die Partei und ihre Entscheidungen... (hier fehlen Worte oder ganze Sätze )...

eine wirkliche Umwälzung. Die Tiefe und die Folgen daraus sind schrecklich.

Heute ist die KPdSU selbst ein Geschwür, das Rückgrat der herrschenden Klasse - die Verwaltung insgesamt. Macht verdirbt. Absolute Macht verdirbt absolut.

Schutzbriefe vor der Entartung in Form von Säuberungen, Kontrolle, Absetzbarkeit usw. gibt es für so eine Partei nicht. Der Schutz liegt in etwas anderem: Darin, daß die Partei nicht herrscht. Ein Mitglied einer proletarischen Partei soll keinerlei Posten, Vergünstigungen und Privilegien haben. Das betrifft sowohl die einfachen Parteimitglieder wie den Generalsekretär. Um die Hungrigen zu führen, muß man selbst hungrig sein.

Es gibt nur eine Ausnahme. Nur in Momenten harter Prüfungen kann die Partei und muß sie die ganze Macht und die ganze Verantwortung auf sich nehmen. Solche Momente sind Kriege und Revolutionen.

Die Revolution, die das alte Herrschaftssystem beseitigt, bringt nicht sofort ein neues System hervor. Dafür ist Zeit nötig und neue Menschen. D.h. solange das neue Herrschaftssystem nicht aufgebaut ist, ist die Partei verpflichtet, die Arbeit auf sich zu nehmen, sie zu formen. Das Proletariat kann sie sonst niemand geben in dieser Zeit des Zerbrechens des Alten und des Entstehens des Neuen. Aber das Proletariat muß daran erinnern, daß die staatlichen Vollmachten nicht auf ewig übergeben sind, vielmehr nur zur Stabilisierung, bis zu dem Zeitpunkt, in dem das Proletariat selbst die Kraft wird ... (hier fehlen Worte) ...Beziehungen, die nur die Existenz und die ständige Reproduktion der Diktatur des Proletariats in der Gesellschaft sichert*.

Die Diktatur des Proletariats - das ist ein solches System gesellschaftlicher Beziehungen, eine solche Staatlichkeit, eine solche rechtliche und gesetzgebende, eine solche geistige und sonstige Grundlage der Gesellschaft, bei der der Wille des Proletariats als Klasse direkt ausgeführt wird. Das ist der Proletarismus - und ohne ihn gibt es keinen Weg zum Kommunismus.

II. Der Zustand der sowjetischen Gesellschaft

1. Die Klassen in der UdSSR

Der Sozialismus ist eine Klassengesellschaft, das ist erst der Weg zur Klassenlosigkeit. Die Partei und das Proletariat müssen sich die Klassenzusammensetzung der sowjetischen Gesellschaft sehr genau vorstellen.

Sie ist gespalten in zwei große antagonistische Klassen: Das Proletariat und die Administration. Das Proletariat ist die Klasse der Fabrik-, Werks- und Industriearbeiter. Über die Administration muß man besonders reden, weil es ein Sammelbegriff ist.

Die Administration ist ein Riesenkommando, ein administrativer, bürokratischer Apparat, die unzählbare Armee von Partei-, Sowjet-, Wirtschafts- und anderen staatlichen Beamten. Die von ihnen eingenommenen Posten, die moralische und ethische Qualität, die Parteilichkeit hat keine Bedeutung. Zusammengenommen, als Administration, sind sie die regierende, herrschende Klasse der Gesellschaft.

... (hier fehlen Worte) ... klar und tief feudal. Die Erfahrung der anderen Länder des "Sozialismus" zeigt dasselbe. Von Korea im Osten bis Kuba im Westen, überall wurde dasselbe Modell aufgebaut. Überall entfaltete und formierte sich eine eigene nationale Administration, mit Parteien, Parteiführern, Staatlichkeit. Überall führte die Administration dank ihrem feudalen Wesen die Gesellschaft in die Krise. Osteuropa zeigt das besonders anschaulich. Über die +Bruderländer des Sozialismus* ergoß sich eine Welle bürgerlicher Revolutionen. Das war ein Riesenschritt vorwärts. Denn bei der Größe und Breite des Sprungs vom modernen Feudalismus zum Kapitalismus handelt es sich zweifellos um einen revolutionären Schritt, so wie auf die bürgerliche Revolution nur die sozialistische, proletarische Revolution folgen kann.

3. Die Krise der sowjetischen Gesellschaft

Die UdSSR durchlebt eine tiefe allgemeine Krise: ökonomisch, politisch und sozial. Sie ist so tief, daß nur eine Revolution die Lösung sein kann: eine bürgerliche oder proletarische.

Die Restauration des Kapitalismus selbst oder das was sich +Perestroika* nennt, geht schon ins 7. Jahr. Nicht zufällig heißt gerade der Westen sie mit Begeisterung willkommen. Doch die Perestroika geht langsam, dramatisch und schmerzend vor sich. Warum?

Weil sich die feudale Administration mit unwahrscheinlicher Kraft der Wiedererstehung des Kapitalismus widersetzt. als Folge vertieft sich die Krise und führt die Gesellschaft näher und näher an die Katastrophe. Der Druck wächst außerordentlich, die Lösung kann unerwartet kommen.

Die Lage ist so, weil die beiden anderen Kräfte noch nicht bereit sind, sich in den Lauf der Dinge einzuschalten: Das Proletariat, weil es nicht organisiert ist; die Bourgeoisie, weil sie schwach ist.

Doch beide Kräfte befinden sich in Bewegung. Die Bourgeoisie steigert intensiv ihre Zahl und ihre Qualität: Über den Obersten Sowjet führt sie die für sie notwendigen Gesetze über das Eigentum, das Land, die Kooperativen, die Pacht herbei... sie ködert durch hohe Löhne einen Teil der Arbeiter für ihre Seite und preßt deren Lebenskraft ganz auf kapitalistische Art aus ihnen heraus. Sie wächst schnell mit der Mafia zusammen...

... Hier fehlen wieder Worte...

Die zweite Kraft ist das Proletariat. Es befindet sich in einer mehr als komplizierten Lage. Jeder organisierenden Kraft beraubt, betäubt und betrogen durch die Lügen-Predigten von der +Harmonie der Klassen*, von der +Volksmacht* und von den +allgemein-menschlichen Werten* ist es ein Riese in Ketten, nicht in der Lage, sich zu organisieren und das Geschehen zu verarbeiten.

Die Entwicklung kann man mit 1917 vergleichen, genauer mit dem Februar 1917. Heute wiederholt sich vollkommen das gesellschaftlich-politische Leben Rußlands nach dem Zusammenbruch des Zarismus (Feudalismus). Heute stehen die selben SRs, SDs, Kadetten, Menschewiki, Anarchisten, Monarchisten...auf, das ganze Spektrum bürgerlicher Parteien. Es funktioniert auch die +Verfassunggebende Versammlung* - der arbeiterfeindliche Oberste Sowjet.

Nur von Bolschewiken hört man nichts. Aber daß man nichts hört, bedeutet nicht, daß sie nicht existieren. Sind nicht vielleicht die Arbeiterräte, die Organisationen, die Streikkomitees, die mächtigen Wellen der Bergarbeiterstreiks - die nahenden Wellen der proletarischen Revolution? Ist das nicht vielleicht der wiedererstehende Bolschewismus?

Der Ausweg der Gesellschaft aus der Krise, der revolutionäre, sozialistische Ausweg ist nur möglich durch die Überwindung der Krise in der Arbeiterbewegung. Aber diese Krise (in der Arbeiterbewegung) kann nur durch die Gründung einer revolutionären proletarischen Partei überwunden werden. Das bedeutet den Übergang von einem spontanen wirtschaftlichen Kampf, den heute die Arbeiter führen, zu einem organisierten Kampf der Klasse für die politische Herrschaft.

Das für seine Interessen herrschende Proletariat handelt dabei (und vor allem) im Interesse der gesamten Gesellschaft. Darin liegt der prinzipielle Unterschied seiner Diktatur von der Macht und Diktatur der Ausbeuterklassen - etwas, was die Intellektuellen, Spießer, zusammen mit allen Bourgeois-Demokraten, nicht verstehen können und wollen. Die Arbeiter haben einfach keine Ziele und Aufgaben, die im Gegensatz zu den Interessen der Gesellschaft stehen.

III Proletariat, Partei Gesellschaft

Ein Erfolg im Kampf ist nur möglich mit korrekten Beziehungen des Proletariats und seiner Partei zur ganzen Gesellschaft.

1. Die Beziehungen zur Bauernschaft

Sozial ist das Dort... Hier fehlt ein Absatz...

Doch das Dorf - das ist auch die Masse der Beamten, Direktoren, Vorsitzenden und Agronomen... all derer, die die Verwaltung des Landes darstellen. Mit anderen Worten, die Hinwendung zur Bauernschaft muß klassenmäßig sein, und nicht anders.

2. Das Verhältnis zur KPdSU und anderen politischen Parteien

...

Die heutige KPdSU ist die reaktionärste arbeiterfeindliche Partei. Ein unversöhnlicher politischer und ideologischer Kampf mit ihr steht bevor. Es ist unbedingt notwendig, mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, den Verrat der KPDSU an den Interessen des Proletariats und des ganzen Volkes zu entlarven.

Genauso muß man gegenüber allen neuen bürgerlichen Parteien vom Klassenstandpunkt aus herangehen, denn sie unterscheiden sich in ihrem Verhältnis zum Proletariat wenig von dem offenen Feind der Arbeiter, der feudalen KPdSU.

3. Die Beziehungen zur Intelligenz

+Der Kampf des Proletariats, seine Aktivität zieht immer einen Teil der Intelligenz auf seine Seite.* Die einen sehen das Proletariat als ein Mittel an, um ihre Ziele zu erreichen - das ist das liberale Kokettieren mit dem Proletariat.

Die anderen stehen auf der Seite des Proletariats, als Gleiche unter Gleichen. Weiter folgt daraus: Wir Gebildeten unter Gleichen, wir haben die Verantwortung, Ziele und Weg zu bestimmen. Daraus entstehen gesetzmäßig Opportunisten, die das Proletariat zu ihren (der Intellektuellen) Zielen führen.

Die dritten wählen den bedingungslosen Dienst am Proletariat. Dem Proletariat helfen, dessen eigene Ziele anerkennen, mit der Fackel der Theorie den Weg vor dem Proletariat beleuchten, damit es sich nicht irrt, bei der Wahl seines proletarischen Weges..

...

Es fehlt wieder ein Teil.

Um aber von Armenien, Aserbaidschan, Lettland, Estland, Ukraine.... zu sprechen. so müssen die breiten Volksmassen dieser Republiken das Schicksal ihrer Länder bestimmen. Dafür müssen sie organisiert und so eng mit dem Proletariat verbunden sein, daß keinerlei Ausbeuter nationale Zwietracht und Feindschaft provozieren können. Diese Lehre ist der Welt schon erteilt: Nur dank dem proletarischen Internationalismus siegte die Oktoberrevolution; nur deswegen siegte das Volk im Kampf mit dem Faschismus.

Der proletarische Internationalismus bedeutet tatsächlich auch eine so tiefe Sache. Die Arbeiterklasse einer solchen Republik wie Rußland muß entschieden für +das Recht der Nationen auf Selbstbestimmung bis hin zur Abtrennung* eintreten. Und das Proletariat der nationalen Republiken muß genauso bewußt und entschieden für die sozialistische, d.h. die proletarische Einheit aller Nationen und Völker eintreten.

5. Über die Streiks

Der Streik ist kein Beruf. Der Streik ist die Waffe des Proletariats. Das Proletariat trägt auf seinen Schultern die ganze Gesellschaft mit ihren Problemen, Sorgen, Interessen. Ohne die Arbeit des Proletariats kann die Gesellschaft nicht leben. Deswegen sind die Streiks zugleich ein ernstes Argument in der Auseinandersetzung mit den Herrschenden und der ganzen Gesellschaft, wenn diese taub sind für die Forderungen der Arbeiter.

Außerdem hat das Leben gezeigt, daß das Proletariat heute nichts höheres hat als die Streiks mit ihrer organisierenden Wirkung und das ist die Hauptwirkung. Denn im Streik wächst das Klassenbewußtsein der Arbeiter.

es fehlt ein Teil...

er wird beendet nur durch die Entscheidung der Streikenden

b) Der materielle Schaden wird auf Kosten der Personen und Organisationen ersetzt, die die Situation bis zum Streik geführt haben. Die Personen, die am meisten schuldig sind, stehen am strengsten für den Schaden ein, bis zur gerichtlichen Abgabe. Die Streikzeit wird bezahlt mit durchschnittlichem Lohn aus den oben angegebenen Mitteln.

c) Die Abwendung des Streiks oder Verminderung des Schadens des Streiks hängt nur von der absoluten und vor dem Streik bestehenden Bereitschaft in den Kollektiven der Arbeiter ab. Deswegen wird die Gründung von Streikkomitees entsprechend den Entscheidungen der Arbeiter vorgesehen. Von Zechen- und Betriebs-Streikkomitees bis zu städtischen, bezirklichen und regionalen Streikkomitees.

Die Schacht- und Fabrik-Streikkomitees werden nur von allgemeinen Arbeiterversammlungen gewählt und sind ihnen untergeordnet.

IV Das Wirtschaftsprogramm

Unter den Bedingungen, daß das Proletariat sich erst für den Kampf um die politische und das heißt auch um die wirtschaftliche Herrschaft organisiert, kann es noch nicht in allen Einzelheiten sein wirtschaftliches Programm beschreiben. Denn das grandiose System der Reformen, Abgaben, Preise, Tarife, Löhne usw. hängt fast vollständig von den konkreten Bedingungen der Machtübernahme ab. Aber die Richtung und die Prinzipien des Aufbaus der sozialistischen Wirtschaft müssen sich das Proletariat und die Gesellschaft genau vorstellen.

Jede neue Formation beginnt ökonomisch ihren Weg auf dem vorhergehenden Niveau der Entwicklung der gesellschaftlichen Produktion, d.h. hier muß das Proletariat aufs sorgfältigste alles Vorhergehende bei seinem Klassenfeind, der Bourgeoisie lernen. ... Es s fehlt wieder ein Teil....

Die ... Intelligenz ist bereit, für den Kapitalisten neue Erfindungen, Lösungen, Entdeckungen zu liefern und sichert ihm so den erhofften Mehrwert. Deswegen braucht das Proletariat keine Armee +niedrigbezahlter ingenieur-technischer Nichtstuer*, sondern es braucht die begabtesten und talentiertesten Spezialisten in allen Ebenen und Zweigen der Wirtschaft. Das werden keine Millionen sein, wie heute, sondern Einzelne, Zig, Hunderte, aber so hoch bezahlte Intellektuelle, daß auf ihre Stellen noch ein ganzer Ozean kommt, um dem Proletariat zu dienen.

Außer den Vorstellungen der allgemeinen Ordnung stellt das Proletariat noch eine Reihe konkreter Forderungen, diktiert wiederum von dem, was bereits in den hochentwickelten kapitalistischen Ländern erreicht ist. In den Ländern der EWG beträgt die Wochenarbeitszeit 37 - 39 Stunden und die Urlaubsdauer 32 Tage. Die proletarische Macht darf den Werktätigen nicht weniger bieten. Z.B. eine Arbeitswoche von 35 Stunden (7 x 5) und Urlaub von 35 Tagen.

Man soll nicht denken, daß das unsere Wirtschaft endgültig untergräbt. Schon mehr als ein halbes Jahrhundert schärft man uns ein, länger zu arbeiten, hieße besser zu leben. Das ist eine Lüge. Denn wichtig ist nicht die Dauer, sondern die Produktivität der Arbeit, und die bestimmt sich vollkommen durch die organisierte, technische, technologische Seite der Produktion. Darauf antwortet unsere Verwaltung als Ganze und jeder der Administratoren einzeln.

In das Programm kann man Forderungen zur Arbeit von frauen und Jugendlichen einschließen, zur Nachtarbeit, Sicherheit, schädlichen Arbeitsbedingungen

....

es fehlt ein Teil

.... Die Partei kann das Hinüberwachsen der proletarischen Diktatur in die kommunistische Selbstverwaltung garantieren.

Heute stehen vor dem Proletariat und seiner Partei dieselben Ziele und Aufgaben wie 1917. Damals führten die Bolschewiken Rußland von der Februar- zur Oktoberrevolution. Heute gilt es, dasselbe zu tun. Die Restauration bürgerlicher Verhältnisse in der Gesellschaft geht elementar und unumkehrbar vor sich. Aber die proletarische wie die bürgerliche Revolution kommt nicht von selbst. Dafür sind bewußte Handlungen der Mehrheit der Gesellschaft und vor allem der Arbeiterklasse notwendig. Die Revolution wie überhaupt der Sozialismus sind undenkbar ohne höchste Organisiertheit des Proletariats, deswegen ist die Hauptlosung der Partei:

+Arbeiterklasse - organisier dich*

D.h. unverzüglich und überall Räte, Vereinigungen, Komitees, Streikkomitees und andere Arbeiterorganisationen gründen. Unbedingt notwendig ist die Verbindung zwischen ihnen, der Austausch der Ideen und Erfahrungen, ihre Vereinigung in städtischen, bezirklichen, regionalen usw. Organisationen. Ohne das entsteht nichts, und damit kann alles wachsen. Die Logik ist so, daß die Arbeiterklasse ausgehend von den Brigaden, Zechen, Fabriken zum allmächtigen Herrn wird. Deswegen lautet unsere zweite Parteilosung:

+Macht der Räte - Macht der Arbeiter!*

Sie soll die betrügerische Losung +Alle Macht den Sowjets*ablösen. Denn die Arbeiter stellen die Frage,: +Wer sind die Räte, und wessen Interessen verteidigen sie?*

hier fehlt etwas...

Auf welcher Seite die Armee stehen wird, das ist für das Proletariat eine Frage vieler Opfer und Verluste. Die sich über die Maßen verschärfende Situation, die politischen Prozesse in der Gesellschaft, die Erinnerung an den bisher gegangenen Weg, das alles erlaubt uns die wirkliche Richtung der Bewegung nach vorn zu erkennen:

+Hoch die Oktoberrevolution! Es lebe der neue Oktober!*

Rußland fiel erneut die Rolle zu, einen Schritt für die Zukunft der ganzen Menschheit zu tun. Für Rußland gilt es, das eigene hohe Beispiel der Oktoberrevolution zu wiederholen - aber heute auf der Grundlage der Verarbeitung der ganzen schweren und beispiellos heroischen Nach-Oktober-Geschichte. D,.h. schließlich eine wirklich proletarische Macht in der Gesellschaft zu errichten, die in ihrer echten Form noch nirgends und nie vorhanden war. Das wird eine wirkliche demokratische Volksmacht sein, über die die Intelligenz stöhnt, weil sie nicht versteht, was das bedeutet, von der die Arbeiter selbst erst wenig Vorstellungen haben, aber die der einzige Weg in die Zukunft, in den Kommunismus ist.

Deswegen wendet sich die Partei der Diktatur des Proletariats an die Arbeiterklasse, an die ganze Gesellschaft mit den Worten aus dem +Zweiten Kommunistischen Manifest*: +Die Geschichte lehrte uns den Kampf für die Diktatur des Proletariats und für seine Eroberung. Die Geschichte lehrt uns, Konsequenzen aus der Entartung zu ziehen. Da wo der Kapitalismus mit dem Proletariat nicht kraft seiner Waffen fertig werden kann, da versteckt er sich und wächst, klammert sich an das kleinste eingeräumte Privileg und mit Betrug und Verdummung der Arbeiter erneut alles das, was er bereits verloren hatte. Das Proletariat kann nicht darauf hoffen es fehlt wieder ein Teil .. unsere Rechte und Privilegien, wenn es nötig ist - mit den Waffen in der Hand. Nur die ständige Klassenkontrolle über alle gesellschaftlichen Prozesse, nur der Enthusiasmus der selbsttätigen proletarischen Organisation sichert dem Proletariat seine Hegemonie. Deswegen erklären wir zur Hauptlosung unserer Zeit.

+Es lebe die Diktatur des Proletariats!*

ohne dabei den Aufruf zur Vereinigung der Proletarier aller Länder aufzuheben.

Anmerkung: Die im Programm enthaltenen Zitate stammen aus dem +Zweiten kommunistischen Manifest* von A.B. Raslazki

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16 August, 2000